Startseite Aktuelles ENERTRAG: Gemeindliches Einvernehmen für Batteriespeicher Bertikow erreicht

Batteriespeicherprojekt mit 800 MWh Kapazität Gemeindliches Einvernehmen für Batteriespeicher Bertikow

ENERTRAG treibt die Entwicklung des Batteriespeicherprojekts am Umspannwerk Bertikow weiter voran und hat nun eine entscheidende Hürde genommen: Das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt. Diese Zustimmung ist das Ergebnis eines offenen und dialogorientierten Prozesses mit der Gemeinde, der von Lernbereitschaft und konstruktivem Austausch geprägt war.

Erfahrungen aus der Vergangenheit haben ENERTRAG dazu veranlasst, den Austausch mit der Gemeinde Uckerfelde auf ein neues Fundament zu stellen. Persönliche Gespräche, Bürgerinformationsveranstaltungen und klar verständliche Unterlagen sorgten für mehr Transparenz und eine direktere Kommunikation. So konnten sowohl Bedenken als auch Anregungen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden. Die Gemeindevertretung hat ihre Entscheidung auf Grundlage einer sorgfältigen Abwägung getroffen. Sie prüfte Chancen und Risiken, setzte sich intensiv mit den vorliegenden Fakten auseinander und behielt dabei sowohl das Potenzial für die Energiewende als auch die Interessen der Gemeinde im Blick. Das Ergebnis steht für einen konstruktiven Umgang mit unterschiedlichen Positionen und zeigt, wie verantwortungsvolles Handeln in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit gelingen kann.

Innovative Batterietechnologie stärkt das ENERTRAG Verbundkraftwerk®

Der geplante Batteriespeicher am Umspannwerk Bertikow wird mit 200 MW Leistung und 800 MWh Kapazität ein zentraler Baustein des ENERTRAG Verbundkraftwerks® sein. Er gleicht schwankende Einspeisungen aus Wind- und Solaranlagen aus und stärkt die Versorgungssicherheit in der Region. Darüber hinaus stellt der Batteriespeicher wichtige Systemdienstleistungen für den Netz- und Versorgungswiederaufbau bereit. Die Inbetriebnahme ist für das dritte Quartal 2027 geplant. Für die Region bedeutet das, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen künftig zwischengespeichert und bei Bedarf wieder ins Netz eingespeist werden kann. Insgesamt schafft das Projekt zusätzliche Flexibilität und erleichtert die Integration Erneuerbarer Energien in das bestehende Netz. Mit dem Verbundkraftwerksbonus profitieren die Menschen vor Ort direkt von der flexiblen Stromversorgung und der regionalen Energiewende. Das Projekt zeigt, wie sich technischer Fortschritt und regionale Identität miteinander verbinden lassen.

Marc-Daniel Transfeld, Regionalleiter bei ENERTRAG, betont: „Wir haben aus vergangenen Veranstaltungen, die für uns als Unternehmen in vielerlei Hinsicht lehrreich waren, viel mitgenommen und bewusst auf die Menschen vor Ort gehört. Der offene Dialog mit der Gemeinde hat uns geholfen, das Projekt gemeinsam weiterzuentwickeln. Offenheit und gegenseitiges Verständnis sind der Schlüssel für nachhaltige und tragfähige Lösungen.“



Quelle: Pressemitteilung der ENERTRAG SE, Dezember 2025
Bild: ENERTRAG SE

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