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Solarfonds Japan - Interesse an Solarinvestments ungebrochen

Solarfonds Japan - Solarkraftwerk Arida

Der Solarfonds Japan hat bereits die erste prognosegemäße Ausschüttung in Höhe von 4 % vorgenommen. Anleger, die sich noch bis zum Platzierungsende am Solarfonds Japan beteiligen, partizipieren für das Jahr 2017 an der kompletten geplanten Ausschütung in Höhe von 8 %.

Über 70 % des Fondsvolumens wurde bereits gezeichnet. Das Interesse institutioneller Anleger an dem Fonds sei hoch, so der Initiator hep. Diese hätten rund 15 % des Kapitals beigesteuert. Der Solarfonds Japan ist der erste japanische Fonds, an dem sich Anleger aus Deutschland beteiligen können. Der Fonds verzichtet komplett auf Fremdkapital.

Nachdem die beiden Solarparks "Arida" und "Ono" mit insgesamt 3,5 MWp Leistung bereits Strom produzieren, sollen die übrigen beiden Solarparks „Tatsuno“ und „Kinokawa“ mit insgesamt 2,3 MWp Leistung noch in diesem Jahr angeschlossen werden.

Der japanische Solarmarkt

Japan ist einer der lukrativsten Wachstumsmärkte für Erneuerbare Energien und derzeit der zweitgrößte Markt für Solarinstallationen. Mehr als 20 % seines Energiebedarfs will das Land durch regenerative Energiequellen decken, vor allem durch Solarenergie. Obwohl Probleme beim Netzausbau und Einschnitte bei der japanischen Solarförderung das Wachstum zuletzt gebremst haben, wurden im letzten Quartal 2016 noch 1,7 GW Solartechnik ausgeliefert. Zum Vergleich: In Deutschland wurden im gesamten Jahr 2016 nur 1,2 GW neue PV-Kapazität installiert.


Quelle: hep capital AG, Ecoreporter